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Bewerbung: Wir helfen Ihnen bei Ihrem Bewerbungsschreiben

Bewerbung
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In der heutigen Zeit, in welcher niemand mehr von der Lehre bis zur Pensionierung bei ein- und demselben Unternehmen arbeitet, gewinnt das Thema Bewerbung an grosser Bedeutung. Niemand ist mehr davor gefeit und jeder muss sich eines Tages mit der eigenen Bewerbung auseinandersetzen. Auch Sie! Dabei müssen Sie immer wieder vor Augen halten, dass Ihre Bewerbung als Werbung in eigener Sache dient. Sie ist also nichts anderes als das Verkaufen Ihrer eigenen Arbeitskraft. Überlassen Sie also nichts dem Zufall wenn es um Ihre Bewerbung geht, sondern nehmen Sie Ihr Schicksal und Ihren Erfolg in die Hand. Wir helfen Ihnen dabei - Schritt für Schritt.

Bewerbungsdossier zusammenstellen

Ihr Bewerbungsdossier ist der erste Eindruck den Sie hinterlassen und deshalb ganz entscheidend für Ihre Bewerbung! Ihre schriftliche Bewerbung muss auf den ersten Blick überzeugen. Dabei setzen sich Ihre vollständigen Unterlagen Lebenslauf resp. Curriculum Vitae, Zeugnissen und Diplomen sowie einem Begleitschreiben zusammen. 

 

1. Schritt: Lebenslauf erstellen

Der Lebenslauf beinhaltet als erstes Ihre Personalien wie Name, Adresse, Telefon und Email, Alter sowie Familienstand und sollte nicht mehr als drei Seiten lang sein. Auch ein Foto können Sie an dieser Stelle einfügen. Dieses ist das emotionale Element Ihrer Bewerbung und liefert dem Personalverantwortlichen ein besseres Bild Ihrer Person. Weiter geht es mit den tabellarischen und in Stichworten aufgeführten Informationen zu Ihrer Schulbildung, Ihren Berufserfahrungen und -stationen, Fremdsprachen- und EDV-Kenntnissen, Auslandaufenthalten sowie ca. drei Referenzen. Als Referenzperson kommen nebst Ihren früheren Arbeitsgebern auch Ihre ehemaligen Arbeitskollegen in Fragen. Wenn Sie wünschen, können Sich auch Hobbys und nebenberufliche Tätigkeiten im Lebenslauf erwähnen, aber nur, falls diese in irgendeinem Zusammenhang mit der Stelle stehen. Beginnen Sie stets mit den aktuellsten Informationen! Falls Sie irgendwo ein Loch haben, also Zeiten, in denen Sie nicht angestellt waren und auch kein Studium genossen haben, sollten Sie diese Löcher auffüllen. Beispielsweise mit Auslandaufenthalt oder Weiterbildung. Obwohl schlussendlich der Inhalt Ihrer Unterlagen ausschlaggebend ist, kommt es bei Ihrem Lebenslauf auch auf die Gestaltung an. Diese hängt ganz von Ihnen persönlich ab, sie soll aber auch dem Auftritt des Unternehmens entsprechen. Ist das Unternehmen modern, innovativ und eher kreativ? Dann können Ihre Bewerbungsunterlagen entsprechend etwas ausgefallener sein. Hat das Unternehmen einen traditionell, schlichten und eher konservativen Auftritt? Hier sollten dann auch Ihre Unterlagen gestalterisch klassisch daherkommen und auf das entsprechende Anforderungsprofil zugeschnitten werden. Sinn macht aber bestimmt, dass sich ein Grafiker anders bewirbt als beispielsweise ein Buchhalter, denn bei den künstlerischen Berufen dienen die Bewerbungsunterlagen bereits als erste Arbeitsprobe. Apropos Arbeitsprobe: Haben Sie Arbeitsproben von früheren Projekten und Tätigkeiten, müssen Sie diese unbedingt mit eingereichen. Ihre schriftliche Bewerbung ist Ihre Visitenkarte und hinterlässt Ihren ersten Eindruck. Und bekanntlich erhalten Sie keine zweite Chance für den ersten Eindruck. 

 

2. Schritt: Arbeitszeugnisse und Diplome beilegen

Ihre Arbeitszeugnisse geben dem Personalchef ein Bild Ihrer bisherigen Leistungen und Eindrücke, welche Sie bei Ihren früheren Arbeitgebern hinterlassen haben. Bei den Diplomen und Zertifikaten sollten Sie darauf Acht geben, dass Sie nur diejenigen beilegen, welche auch relevant für Ihre neue Stelle sind. Bei den Arbeitszeugnissen und Diplomen sollten Sie, wie bereits im Lebenslauf auch, dem Prinzip der Aktualität folgen. Zuerst kommt also das aktuellste Dokument, danach wird nach Datum sortiert. Sinn macht es, wenn Sie zuerst die Arbeitszeugnisse beilegen, gefolgt von den Schulzeugnissen und den Diplomen wie Sprach- oder EDV-Diplomen. Falls Sie Ihre Bewerbung per E-Mail einreichen, müssen Ihre Zeugnisse und Diplome eingescannt und mittels PDF zu einem Dokument zusammengefügt werden.

 

3. Schritt: Begleitschreiben verfassen

Ihr Begleitschreiben muss die wichtigsten Informationen enthalten und überzeugen, damit der Personalverantwortliche Ihre Unterlagen wie Lebenslauf und Zeugnisse überhaupt studiert und Sie kennen lernen will. Ein kurz und gut formuliertes und auf den ausgeschriebenen Job zugeschnittenes Bewerbungsschreiben kann Ihnen bereits die Türe öffnen. Nehmen Sie zuerst Bezug auf das Stelleninserat, wo und wann Sie es ausgeschrieben war. Schreiben Sie dann, warum Sie sich genau für diese Stelle bewerben, was Sie an der Stelle interessiert und weshalb Sie die richtige Person für die Stelle sind. Zeigen Sie auch, dass Sie den Personalverantwortlichen gerne in einem persönlichen Gespräch von Ihren Fähigkeiten und Ihrer Persönlichkeit überzeugen würden. Wenn Sie zuvor bereits mit dem Verantwortlichen telefonischen Kontakt hatten, nehmen Sie Bezug auf das Gespräch.

 

4. Schritt: Online-Bewerbung

Immer öfters können Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail einreichen oder sich mittels Online-Formular bewerben, was Ihnen viel Geld und vor allem Zeit erspart. Druck, Mappe und Postporto gehören vermehrt der Vergangenheit an. Wichtig ist aber, dass Sie sich nur dort auf dem elektronischen Weg bewerben, wo es auch ausdrücklich gewünscht ist. Bei Ihrer Online-Bewerbung gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie bei der Bewerbung per Post, die Dokumente wie Lebenslauf und Zeugnisse sollten aber in Form von PDF’s aufbereitet sein. Das Begleitschreiben können Sie direkt im E-Mail verfassen.

 

5. Schritt: Blindbewerbung

Bei einer Blindbewerbung müssen Sie einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Falls dies der Fall ist, können Sie genau ins Schwarze treffen. Wenn Sie also wissen, bei welchem Unternehmen und in welcher Funktion Sie gerne tätig sein würden, versuchen Sie es unbedingt mit einer Blindbewerbung. Wenn Sie Glück haben und den richtigen Zeitpunkt treffen, wo die Stelle gerade frei oder eine neue Stelle geschaffen wird, profitieren Sie von mehreren Faktoren: Einerseits sind Sie der einzige Bewerbungskandidat, andererseits zeigen Sie mit einer Blindbewerbung Motivation und Eigeninitiative sowie echtes Interesse am Unternehmen.

 

6. Schritt: Nachbearbeitung durchführen

Haben Sie fünf bis zehn Tage nach der Zustellung der Bewerbungsunterlagen noch nichts vom Personalverantwortlichen gehört, können Sie ungeniert telefonisch nachfragen, ob Ihre Bewerbung eingegangen ist. Damit zeigen Sie nochmals Ihr Interesse an der Stelle und können auch gleich die Gunst der Stunde nutzen und erneut unterstreichen, wie wichtig Ihnen diese Stelle ist.

Bewerbungsgespräch

7. Schritt: Bewerbungsgespräch erfolgreich bestreiten

Haben Ihre Bewerbungsunterlagen den Personalverantwortlichen überzeugt, erfolgt in einem zweiten Schritt Ihr persönliches Bewerbungs- oder Vorstellungsgespräch, welches Sie gut vorbereiten müssen. Stellen Sie im Vorhinein ausführliche Recherchen über das Unternehmen an und überlegen Sie sich bereits Antworten auf mögliche Fragen. Denn das Vorstellungsgespräch entscheidet schlussendlich, ob man die Stelle erhält, indem geprüft wird, ob Sie mit den Bewerbungsunterlagen nicht zu viel versprochen haben, dem Anforderungsprofil der Stelle auch wirklich entsprechen und ins Unternehmen passen. Denken Sie stets daran, dass Sie sich beim Bewerbungsgespräch nicht nur präsentieren, sondern verkaufen. Deshalb ist es unerlässlich, dass Sie pünktlich zum Termin erscheinen und mit einem gepflegten Äusseren glänzen. Bleiben Sie stets selbstsicher, nie aber überheblich. Das Gespräch sollte ein Dialog sein, kein einseitiges Frage-Antwort-Spiel. Indem auch von Ihrer Seite Fragen kommen, präsentieren Sie sich als aufmerksamen und angenehmen Gesprächspartner. Nach dem persönlichen Gespräch erfolgt wieder eine Nachbearbeitungsphase. Wenn Ihnen das Gespräch zugesagt hat und Sie die Stelle unbedingt haben wollen, sollten Sie sich innerhalb der nächsten zwei Tage telefonisch oder mittels einem kurzen Brief oder einer E-Mail für das Gespräch bedanken und nochmals Ihr Interesse bestärken. Hören Sie dann entgegen der Abmachung wieder fünf bis zehn Tage nichts vom Personalverantwortlichen, müssen Sie unbedingt nochmals nachfragen, wie der Stand der Dinge ist. 

 

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Feedbacks zum Bewerbungs-unterlagen-Check (kostenlos)

Sehr geehrte Frau Hammel,
ich danke Ihnen sehr für diese hilfreiche Einschätzung, gerne werde ich Ihre Anregungen in zukünftigen Bewerbungen berücksichtigen. Schöne Grüsse,M.
Sehr geehrte Frau Hammel
Vielen Dank für das rasche und kreative Feedback zu meinem CV. Selbstverständlich werde ich Ihre Tipps ernst nehmen und sehr gerne umsetzen. Ich danke Ihnen nochmals für Ihre Bemühungen und wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende! Freundliche Grüsse aus der CH! M.L.

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