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Hallo, ich bin Abteilungsleiterin und habe eine Mitarbeitrerin, die mich als Chefin nicht akzeptiert. Sie verweigert bestimmte Arbeiten zu erledigen, behauptet sehr viel zu tun zu haben obwohl dies nicht der Fall ist, denkt und sagt, dass die Abteilung ohne sie nicht funktionieren würde. Ihr ganzes Verhalten mir gegenüber zeugt von ihrer Nicht Akzeptanz von mir als Ihrer Vorgesetzten. Nun ist es so, dass ich keine dominate Persönlichkeit bin und wir in der Abteilung (3 Mitarbeiter) einen sehr freundschaftlichen Umgang haben. Mir ist persönliche Anerkennung wichtig und es fällt mir manchmal schwer anderen Menschen für sie unbequeme Situationen zu schaffen (die letztlich aber besser für alles wären und vor allem für mich), weil ich dann denke, sie mögen mich nicht mehr. So kommt es, dass manche Mitarbeiter eher mich führen und sich ein bequemes Leben einrichten. Sehr dominante Personen haben mich teilweise völlig in der Hand. Was schon einmal in einer höheren Position zu schlimmen Mobbing und letztlicher Kündigung meinerseits geführt hat. Wie kann ich nun das "Ruder herumreissen" und mir den nötigen Respekt verschaffen?
Guten Tag
Sie schildern zwei verschiedene Problempunkte:
Mitarbeiterin:
Hier rate ich Ihnen, mit der entsprechenden Mitarbeiterin ein klärendes Gespräch zu führen.:
Drücken Sie Ihre Empfindungen aus. Sprechen Sie in der Ich-Form, vermeiden Sie Anschuldigungen. Erläutern Sie ihr auch, wie Sie gedenken zu führen. Machen Sie ihr klar, was Sie von Ihr erwarten. Setzen Sie Ziele und Terminieren Sie diese auch. Führen Sie dann periodisch (wöchentlich, vierzehntäglich oder monatlich) kurze Standortgespräche. Wenn sich die Situation nicht bessert, dann zeigen Sie auch Konsequenzen auf, die bis zu einer Kündigung gehen können. Versichern Sie sich aber vorgängig bei Ihrem Vorgesetzten und/oder der Personalabteilung, wie das bei Ihnen im Betrieb mit Kündigungen, Abmahnung etc. gehandhabt wird.
Der zweite Punkt geht um Ihre Persönlichkeitsentwicklung. Eine Chefin ist nicht da, um geliebt zu werden, das müssen Sie sich klar sein! Sie müssen entscheiden: Entweder Sie wollen Vorgesetzte sein, haben Freude am Führen – und dann gehören manchmal auch harte Entscheidungen dazu, die von den Mitarbeitenden nicht unbedingt geschätzt werden – das gehört zur Führungsaufgabe. Wenn Sie das nicht wollen, müssen Sie sich überlegen, ob Sie wirklich eine Führungsrolle wollen.
Das „Ruder herumreissen“ wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Mittels Qualifikationsgesprächen, wo sie jeweils Ihre Erwartungen bekannt geben und im Alltag, wenn Sie Ihre Standpunkte vertreten.
Ich empfehle Ihnen, ein Führungs-/Vorgesetzten-Seminar zu besuchen, damit Sie hier mehr Sicherheit erhalten.
Hilfreich könnten auch folgende Business-Dossiers sein, die wir herausgegeben haben:
Erfolgsfaktor Führung:
http://www.weka.ch/shop/produkt_view.cfm?nr=499000
So kommt Ihre Kommunikation sicher an:
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So formen Sie Powerteams:
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Speziell das Erste könnte in Ihrem Fall hilfreich sein, auch die beiden anderen sind sicherlich nützlich.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Beste Grüsse
Rolf Rado









