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Stellen Sie sich auch hin und wieder die Frage, ob Ihr Lohn gerecht ist? Ob Sie wirklich so viel verdienen, wie Sie auch wert sind? Wovon Ihr Lohn abhängt und wie viel andere in Ihrer Position verdienen? Karriere.ch gibt Ihnen Antworten auf all Ihre Fragen!
Der Lohn gehört noch heute zu den Tabuthemen unserer Gesellschaft. Niemand spricht gerne darüber, in der Schweiz ganz besonders. Deshalb ist es auch schwierig, sich mit anderen zu vergleichen und so abzuwägen, ob man gerecht entlöhnt wird.
Doch was beeinflusst den Lohn überhaupt?
Folgende Faktoren bestimmen den Lohn:

  • Ausbildung
  • Branche
  • Anforderung
  • Region
  • Geschlecht
  • Betriebsgrösse
  • Alter

Noch immer verdienen Frauen beispielsweise 2 % weniger als Männer und die Tessiner 13 % weniger als die Zürcher. Ist das gerecht? Gibt es überhaupt einen gerechten Lohn?
Gerechtigkeit lässt sich aufgrund verschiedener Kriterien beurteilen:

  • Marktgerechtigkeit
  • Leistungsgerechtigkeit
  • Situationsgerechtigkeit
  • Aufwandgerechtigkeit
  • Bedarfsgerechtigkeit

So sprechen wir bei der Marktgerechtigkeit davon, dass die Produktivität des Sektors den Lohn bestimmt und bei der Leistungsgerechtigkeit davon, dass für die gleiche Leistung auch der gleiche Lohn gefordert ist. Bei der Situationsgerechtigkeit hingegen berechnet sich der Lohn anhand der unterschiedlichen Lebensunterhaltkosten und bei der Aufwandgerechtigkeit anhand der Anstrengungen (bsp. Ausbildung). Wird die Bedarfsgerechtigkeit angewendet, berücksichtigt der Lohn soziale Verpflichtungen wie Familie anhand von Mutterschaftsversicherung oder Kindergeld.

Ganz offensichtlich gibt es objektiv gesehen keinen gerechten Lohn. Zu beachten sind nämlich zusätzlich Faktoren wie zum Beispiel die Arbeitszeit. Bei den einen werden Überstunden ausbezahlt, bei den anderen nicht. Gerecht wäre hier also, wenn der, bei dem die Überstunden nicht angerechnet werden, einen höheren Bruttolohn hätte, als der, welcher von Überstundenauszahlungen profitiert.

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