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In flagranti erwischt Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird auf die männliche-weibliche Doppelform verzichtet; die weibliche Form ist jeweils mitgemeint.

Du erwischst einen Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin beim Sex im Büro während der Arbeitszeit.


Du bist vielleicht empört, die beiden in flagranti ertappt zu haben, aber das Liebesleben Deiner Mitarbeiter geht Dich als Führungsperson eigentlich nichts an. Das ist deren Privatangelegenheit. Also beruhige Dich!

 

Was Dich aber als Chef und damit Vertreter Deines Unternehmens sehr wohl etwas angeht, ist, was Deine Mitarbeiter während der bezahlten Arbeitszeit in den Räumlichkeiten ihres Arbeitgebers machen. Das ist hier der entscheidende Punkt. Und das ist eine Frage der Kultur des Hauses. Vielleicht arbeitest Du in einem Modehaus oder in einem Filmstudio, wo eine betont lockere, bewusst amouröse Kultur gepflegt wird. „Sex on the job“ wird dort vielleicht als Stimulanz gewürdigt, um die Kreativität der Mitarbeiter zu fördern. Sollte dies für Deine Unternehmenskultur zutreffen, dann entschuldige Dich bei dem Paar für Dein Hereinplatzen und drehe Dich einfach auf dem Absatz wieder um.

 

Eher ist allerdings damit zu rechnen, dass „Sex on the job“ nicht Bestandteil Deiner Unternehmenskultur ist. Dann stellt sich die Frage: Sex ist ja okay, aber warum ausgerechnet im Büro und während der Arbeitszeit? Genau diese Frage kannst Du Deinen Mitarbeitern stellen, aber bitte ohne erhobenen Zeigefinger! Mache das Paar darauf aufmerksam, dass es sich um eine Zweckentfremdung des Arbeitsortes handelt, die in der Kultur der Organisation nicht vorgesehen ist.

Auch gehören Intimitäten während der Arbeitszeit nicht zum Arbeitsverständnis der Firma. Deine Botschaft ist nicht, dass Du persönlich damit ein Problem hast, sondern dass es die Regeln der Organisation einfach nicht zulassen.

 

Und noch ein Tipp: Niemand ausser Dir braucht je zu wissen, was Du in besagtem Büro gesehen hast. Behalte es für Dich! Das wird Dir den nachhaltigen Respekt und grosses Vertrauen der beiden Liebenden eintragen.

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«Für Probleme und Herausforderungen zwischen Menschen gibt es keine Patentrezepte, die immer und überall genau gleich angewendet werden können. Warum? Weil jede Person einzigartig und jede Situation einmalig ist. Eine ehrliche und nützliche Antwort auf Deine Frage kann deshalb nur darin bestehen, Dich auf gewisse Dinge aufmerksam zu machen, Dir Vorschläge zu unterbreiten, Empfehlungen auszusprechen. Versuche bitte nicht, einen Vorschlag, was Du vielleicht wie sagen könntest, wörtlich, womöglich auswendig gelernt, eins zu eins umzusetzen! Das wäre zum Scheitern verurteilt, weil es nicht authentisch aus Deinem Munde kommt. Was immer Du sagst und wie Du etwas machst, muss echt sein und von Dir kommen, wenn es etwas Positives bewirken soll. Nimm meine Antworten also bitte als Anregungen, nicht als Anweisungen! Vielleicht bringt Dich das auf eigene, noch bessere Ideen. Du bist eine Führungs-Persönlichkeit, kein Führungs-Roboter!»
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