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Die Referenzauskunft Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird auf die männliche-weibliche Doppelform verzichtet; die weibliche Form ist jeweils mitgemeint.

Du erhältst einen Anruf für eine Referenzauskunft für einen Mitarbeiter, dem Du wegen illoyalen Verhaltens gekündigt hast.


Diese Anfrage bringt Dich in eine Zwickmühle: Wenn Du über den gekündigten Mitarbeiter ehrlich Auskunft geben würdest, müsstest Du schlecht über ihn sprechen und würdest ihm dadurch schaden. Es besteht sogar die Gefahr, dass er davon erfährt und Dir dafür eine Verleumdungsklage anhängt. Wenn Du dagegen zwar gut über seine Leistungen sprichst, aber das Thema Loyalität grossräumig umgehst, täuschst Du Deinen Gesprächspartner am Telefon, mit dem Risiko, dass er den illoyalen Mitarbeiter einstellt und ebenfalls unter dessen Illoyalität zu leiden haben wird. Wie Du es drehst und wendest, es gibt keine wirklich gute Lösung.

 

Was ist hier vielleicht zwar keine gute Lösung aber wenigstens das geringste Übel? Wie wäre es mit einer ehrlichen Verweigerung der Referenzauskunft ohne Angabe von Gründen? Das könnte vielleicht so tönen: „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich über diesen Mitarbeiter keine Auskunft geben möchte.“ Basta! Wenn der anfragende Gesprächspartner Dich dann fragt „Warum?“, wiederhole einfach höflich Deine Auskunftsverweigerung. Er wird sich darauf wohl seinen Reim machen, der nicht gerade positiv für den gekündigten Mitarbeiter ausfällt. Aber Du konntest darauf verzichten, ein negatives Bild des Mitarbeiters zu zeichnen, das möglicherweise von Deinem Gesprächspartner und weiteren Personen, denen er es wiederum weitererzählt, immer mehr verdüstert und verschlimmert wird. (Kennst Du das Spiel „Stille Post“?) Damit warst Du zwar nicht gerade offen, aber trotzdem ehrlich zu Deinem Gesprächspartner. Gleichzeitig hast Du den Schaden Deiner Ehrlichkeit für den wegen illoyalen Verhaltens gekündigten Mitarbeiter auf ein absolutes Minimum begrenzt. Kannst Du mehr machen als das?

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«Für Probleme und Herausforderungen zwischen Menschen gibt es keine Patentrezepte, die immer und überall genau gleich angewendet werden können. Warum? Weil jede Person einzigartig und jede Situation einmalig ist. Eine ehrliche und nützliche Antwort auf Deine Frage kann deshalb nur darin bestehen, Dich auf gewisse Dinge aufmerksam zu machen, Dir Vorschläge zu unterbreiten, Empfehlungen auszusprechen. Versuche bitte nicht, einen Vorschlag, was Du vielleicht wie sagen könntest, wörtlich, womöglich auswendig gelernt, eins zu eins umzusetzen! Das wäre zum Scheitern verurteilt, weil es nicht authentisch aus Deinem Munde kommt. Was immer Du sagst und wie Du etwas machst, muss echt sein und von Dir kommen, wenn es etwas Positives bewirken soll. Nimm meine Antworten also bitte als Anregungen, nicht als Anweisungen! Vielleicht bringt Dich das auf eigene, noch bessere Ideen. Du bist eine Führungs-Persönlichkeit, kein Führungs-Roboter!»
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