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Karriere-Storys

Werner Fischer: Ein Leben für die Karriere

Werner Fischer

Werner Fischers Karriere nahm in Basel beim damaligen Schweizerischen Bankverein (heute UBS) seinen Lauf. Er absolvierte eine Bank-Ausbildung und nahm anschliessend die Stelle als Administrationschef in einer Filiale des Kaufhauses ABM in Basel an. In den drei Jahren seiner Tätigkeit gelang es ihm, die Inventurdifferenzen auf den niedrigsten Stand aller vier Filialen in Basel zu etablieren.

 

Dieser Erfolg sprach sich in der Branche herum. Schon bald erhielt er ein Telefonat von Jelmoli Zürich, ob er Interesse an einer Tätigkeit als Administrationschef im Jelmoli Glattzentrum hätte. Drei Wochen später – Jelmoli hatte alle administrativen Angelegenheiten geregelt (Konkurrenzklausel, Kündigungsfristen, Wohnung in Zürich) – begann Werner Fischer im Glattzentrum seine Tätigkeit.

 

Bei Jelmoli war die wichtigste Aufgabe die Einhaltung der Marge. Dies war nicht immer ganz einfach, oft gab es Interessenskonflikte mit den Verkaufsleitern, die im Gegensatz zu Werner Fischer gewinnbezogenen Zielen umsatzbezogen waren. Viel Überzeugungsarbeit und eine konsequente Durchsetzung brachten ihm die Erfolge.

 

1981 wiederholte sich die Geschichte. Der Personaldirektor des „Konsum Verein Zürich“ kurz KVZ sprach Werner Fischer direkt an, ob er sich nicht überlegen möge, als Personalverantwortlicher im KVZ tätig zu werden und die Verantwortung des Personals in über 100 Filialen und der entsprechenden Rekrutierung zu übernehmen. Werner Fischer verfügte zu diesem Zeitpunkt über kein Wissen über personal- und sozialspezifische Gesetzgegebenheiten. Das Problem wurde aber seitens KVZ gelöst, indem ihm eine Ausbildung bei der IMAKA (Institut für Management und Kaderausbildung Zürich) ermöglicht und bezahlt wurde. Bei seiner neuen Aufgabe wurde ihm bewusst, was Human Kapital bedeutete. Es zu halten, zu motivieren und zu betreuen, auch in privaten Bereichen, in der ganzen Schweiz. Oft arbeitete er 12 bis 14 Stunden am Tag. Zu dieser Zeit war der Arbeitsmarkt leergefegt und es mussten innovative Rekrutierungsmassnahmen angewendet werden. In dieser Zeit stellte Werner Fischer fest, dass eine sprachliche Weiterbildung in Italienisch enorm wichtig war. Zu dieser Zeit war die Kundenbedienung der italienischen Kunden in ihrer Sprache und in Kenntnis ihrer Mentalität zwingend. Aus diesem Grund gründete er einen Sprachkurs zum Erlernen der italienischen Sprache verbunden mit dem Vermitteln der kulturellen Unterschiede (Nord-Süd Gefälle in der Schweiz). Schlussendlich wurde Werner Fischer als Experte für Italienisch-Prüfungen für Verkaufspersonal an die Gewerbeschule Zürich berufen.

 

Nach viereinhalb Jahren im KVZ wurde Werner Fischer vom Verkaufsleiter der Polidata AG auf die Stelle als Personalchef hingewiesen. Dieses Angebot konnte Werner Fischer nicht ausschlagen. Die Rekrutierungsmassnahmen änderten sich nur hinsichtlich des Personals: EDV-Spezialisten im Bereich SAP waren zu dieser Zeit in der Schweiz nicht zu finden. Werner Fischer reiste ins Ausland, um potenzielle Spezialisten zu treffen und schlussendlich zu motivieren in die Schweiz zu ziehen.

 

Als der Verkaufsleiter der Polidata AG die Firma verliess, um als Geschäftsleiter bei der Projekta Software Organisation AG, kurz PSO, tätig zu werden, lag es nahe, die Offerte als Geschäftsleitungsmitglied in dieser Firma ebenfalls anzunehmen. Dort wurden Werner Fischers Kenntnisse im Personalbereich, aber auch die Beziehungen im EDV-Markt geschätzt.

 

Als die PSO nach zwei Jahren geschlossen wurde, kam ein weiterer Stellenwechsel für Werner Fischer nicht infrage und er gründete die Viktory AG. Auch dort drehte sich alles um die Vermittlung von EDV-Spezialisten im SAP Bereich. Der Erfolg der Firma nahm ein jähes Ende mit dem Irak Krieg, wo die Industrie die Aufträge kündigte. Um ein finanzielles Desaster zu vermeiden, wurde die Viktory AG 1992 verkauft. Zu dieser Zeit endete auch die Hochkonjunktur in der Schweiz und Werner Fischer sah sich veranlasst als freier Mitarbeiter und Regionalleiter bei der US-Firma Kirby in Österreich tätig zu werden. Mit seiner Erfahrung sowohl hinsichtlich Person als auch im Bereich Akquisition war es nicht sonderlich schwer die Umsätze zu steigern.

 

Nach vier Jahren kehrte Werner Fischer in die Schweiz zurück und genoss es seinen Hobbys Velofahren und Kochen nachzugehen. Nach 14 Tagen sprach ihm im Schwimmbad ein ehemaliger Kollege, den er aus der Zeit seiner Tätigkeit als Zivilschutz-Instrukteur kannte, an, ob er nicht Lust hätte Taxi-Fahrer auszubilden, er hätte ja genügend Personalerfahrung. Werner Fischer hatte keine Ahnung vom Taxi-Business und liess sich kurzerhand ausbilden.

 

Im Jahre 2003 wurde aufgrund von Manipulationen des Geschäftsleiters in den Bereichen AHV-PK und MwSt. über die Firma Konkurs eröffnet. Auf Bitten des Geschäftsinhabers übernahm er die Abwicklung des Konkurses und löste die Ausbildungsabteilung aus der Konkursmasse aus und gründete die Firma Fischer Consulting. Im Weiteren konnte er mit dem Konkursamt in Oerlikon einen Deal arrangieren, indem die 22 Autos der Firma auf Null abgeschrieben wurden und somit kein Mitarbeiter arbeitslos wurde, denn die Gründung der neuen Firma hatte ich schon so weit vorangetrieben, inkl. Logo, dass es nur einen Unterbruch von einer Woche gab.

Der Geschäftsleiter wurde angeklagt aber die Schulden musste der Geschäftsinhaber aufgrund mangelnder Kontrolle selbst übernehmen.

 

Auch diese Erfolgsmeldung wurde in der Taxi-Branche publik und so kam es, dass im Jahr 2004 eine Anfrage der Taxi-Gruppe 7x4 bei Werner Fischer auf dem Tisch lag. Daraus resultierte eine bis heute bestehende Zusammenarbeit für die Ausbildungsabteilung. Aufgrund einer Gesetzesänderung im Jahr 2005 verlangte die Gewerbepolizei in Zürich von jedem künftigen Taxifahrer die Bestätigung einer genügenden deutscher Ausdrucksweise bzw. das Sprachzertifikat B1 von TELC. Werner Fischer erhielt die Lizenz zum Erteilen des Sprachkurses B1 und konnte im Jahr 2007 seine Frau in die Geschäfte der Fischer Consulting einbinden. 2009 überschrieb er ihr die Firma, die sie heute noch mit Erfolg leitet. Die Fischer Consulting ist die einzige Anbieterin mit integrierendem Deutschkurs B1 für Taxifahrer in Zürich.

 

Werner Fischers heutige Tätigkeit beschränkt sich auf administrative Arbeiten für die Firma seiner Frau, die keinem Leistungsziel unterliegen – und genau das fehlt ihm.

 

Auch mit 70 Jahren noch nicht bereit für den Ruhestand

Werner Fischer ist es gewohnt vorgegebene Ziele mit bekannten oder innovativen Massnahmen umzusetzen, Verhandlungen mit Erfolg abzuschliessen sei dies bezüglich Akquise, sei es mit Sozialinstitutionen, sei es Verkaufs oder Einkaufs technischer Art, sei es länderübergreifende Kontakte herzustellen, oder Konfliktlösungen personeller Natur. Das Einhalten der Kosten-Nutzen Struktur in einem Unternehmen, die Beratung und Begleitung bei Vertragsverhandlungen auch mit Vertragspartner arabischen Staaten die Kenntnisse deren Mentalität voraussetzt oder als Ansprechpartner bei Behörden oder Gerichten usw.

 

So können Sie vom ausgewiesenen Leistungsausweis von Werner Fischer profitieren..

Werner Fischer freut sich auf Kontaktaufnahmen bezüglich einem kurz, mittel oder langfristigem Mandat (max. 50 %-Pensum). Eine Zusammenarbeit könnte folgende Bereiche betreffen:

 

  • Kosten-Nutzen Analyse (Budgeteinhaltung eines mittelständigen Unternehmens
  • Beratungen hinsichtlich Zielsetzungen und Erfolgskontrolle
  • Akquise- und Verhandlungen bezüglich Einkauf unter Zuhilfenahme der mir zur Verfügung stehenden Netzwerken in Italien, Frankreich, Deutschland und China
  • Verkaufsverhandlungen unter Berücksichtigung gegenseitiger Interessen (Konsensfindung)
  • Analyse von konventionellen und innovativen Massnahmen zur Umsatzsteigerung und deren Umsetzung auch unter dem Aspekt der Rekrutierung geeigneter Mitarbeitenden

 

Werner Fischer freut sich über Ihre Kontakt-Aufnahme unter fiwe(at)hispeed.ch


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