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Karriere-Tipp: Social Media Richtlinien

Karriere-Tipp: Social Media Richtlinien

An den «sozialen Netzwerken» im Internet scheiden sich die Geister: Für die einen ist das alles unsinniger Firlefanz, der nur Zeit und Nerven kostet und ausserdem noch hoch gefährlich werden kann - Stichworte Datenschutz, Verleumdung, Rufmord und Mobbing.Für andere dagegen ist es eine enorm spannende, bereichernde Bühne, ideal, um andere Menschen kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und menschlich wie beruflich zu profitieren.

Social Media Richtlinien - Übersicht

Solange beim Netzwerken nicht Ihre Firma ins Spiel kommt, ist es irrelevant, welcher Ihrer Kolleginnen und Kollegen sich wie im Netz verhält. Sobald aber auch während der Arbeitszeit privat in sozialen Netzwerken gesurft wird oder für den Betrieb ein Schaden entstehen könnte, sind Sie gefragt.

 

Am besten erarbeiten Sie die Regeln für die private Nutzung des Internets und insbesondere der sozialen Netzwerke am Arbeitsplatz.

 

Twitter, Facebook & Co.: Was sollte erlaubt und was verboten sein?

Stewardessen meckern bei Facebook über Fluggäste, eine Lehrerin lästert beim Kurzmitteilungsdienst Twitter über schwierige Schüler und ein Angestellter posaunt seine Abneigung gegen Homosexuelle über das Twitter-Konto seines Arbeitgebers in die weite Welt hinaus: Mitarbeiter, die sich in sozialen Netzwerken tummeln, sind für Firmen eine Herausforderung - aber auch eine Chance.

 

Um Schaden vom Arbeitgeber abzuwenden und die Internetlust sogar zu nutzen, sind genaue Ansagen vonnöten, sogenannte «Social-Media-Richtlinien». Während man sich in den USA bereits dafür gerüstet hat, erkennen deutsche Firmen erst langsam Gefahren und Möglichkeiten. Dabei ist es höchste Zeit, der Ungewissheit durch klare Regeln zu begegnen.

 

Nachahmenswerte Vorbilder finden sich vor allem in den USA

Der Chip-Hersteller Intel hat solche Internet-Leitlinien im Dezember 2008 veröffentlicht. Sie gelten für alle Angestellten weltweit.

 

«Wir verbieten unseren Mitarbeitern nichts. Wir zeigen ihnen lediglich die Möglichkeiten und die Gefahren des sozialen Netzwerkens auf», sagt Kari E. Aakre, die bei der Intel-Gruppe auch für Social Media zuständig ist. Medienkompetenz ist das Zauberwort, das Sperren entsprechender Internetseiten kein Thema.

Klare Regeln helfen allen

Bevor Angestellte die Spielwiese des Web 2.0 betreten dürfen, vermittelt Intel seine Regeln: «Jeder, der Angebote wie Facebook, Skype oder Twitter nutzen will, wird vorher geschult», sagt Aakre. Ein wichtiges Thema: Mitarbeiter dürfen juristische Angelegenheiten und den firmeninternen Flurfunk nicht nach aussen tragen. «Sie sollen auch nur über Themen im Internet sprechen, mit denen sie sich wirklich auskennen.» Wer sich nicht dran hält, für den ist das Web 2.0 während der Arbeitszeiten tabu.


Übersicht: Social-Media-Richtlinien

In solchen Spielregeln könnten z. B. folgende Punkte enthalten sein:

 

  • Erlauben einer moderaten privaten Internet- und Social-Media-Nutzung durch die Beschäftigten am Arbeitsplatz.
  • Sperrung gewisser Seiten durch den Arbeitgeber (z. B. Pornographie, Glücksspiel etc.)
  • Unterzeichnen einer Verpflichtung durch die Beschäftigten, keine Geschäftsgeheimnisse und Interna aus dem Arbeitsleben zu verbreiten sowie keine negativen Bemerkungen über den Arbeitgeber ins Netz zu stellen.
  • Schulungen für Beschäftigte, um sie mit den geltenden Richtlinien vertraut zu machen.


Quelle:

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