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Was macht ein Logistiker: Warenstrom planen, steuern und kontrollieren

Sie fragen sich: „Was macht ein Logistiker?“ oder „Was ist Logistik?“. Hier erfahren Sie mehr über das Berufsbild Logistiker und beantworten die Frage „Was ist ein Logistiker?“. Zudem finden Sie Informationen, wie Sie sich Logistik-Wissen aneignen können und welche Lehrgänge es im Logistik-Bereich gibt. Mit der Wahl der richtigen Ausbildung lässt sich die Logistiker-Karriere starten und in die gewünschte Richtung lenken.

Was macht ein Logistiker? Infos und Tipps
Was macht ein Logistiker? Antworten

Neben der Lehre als Logistiker EFZ oder EBA als berufliche Grundbildung gibt es zahlreiche Weiterbildungen, die den Einstieg in den Logistik-Bereich ermöglichen:

  • Logistik-Assistent/in respektive Logistik-Sachbearbeiter/in
  • Logistik-Management
  • Logistikfachmann/Logistikfachfrau (Berufsprüfung)
  • Logistikleiter/in (Höhere Fachprüfung)
  • Supply Chain Manager/in (Höhere Fachprüfung)
  • Logistik (Höhere Fachschule)
  • Logistik als Nachdiplomstudium (Höhere Fachschule)
  • CAS, DAS oder MAS in Logistik-Management oder Supply Chain Management (Fachhochschule)
  • Bachelor Logistikmanagement (Fernstudium an Europäischer Fernhochschule)

 

Was macht ein Logistiker aber nun genau? Grob könnte man sagen er kümmert sich um die Planung, Steuerung und Kontrolle des Warenstroms. Für diese Weiterbildungen mit Abschlüssen auf diversen Stufen werden unterschiedliche Voraussetzungen gefordert. Je nach erlangtem Titel können andere Logistikanstellungen angenommen und Logistiktätigkeiten ausgeführt werden.

Was macht ein Logistiker genau?

Ein Logistiker arbeitet in der Logistik oder im Supply Chain. Sie sorgen für einen optimalen Güterfluss. In der Logistik gibt es fünf Logistikbereiche:

  • Lagerlogistik
  • Distributionslogistik
  • Produktionslogistik
  • Beschaffungslogistik
  • Entsorgung

Was macht ein Logistiker in seinem Logistikbereich?

Logistikfachleute mit eidg. Fachausweis leiten meist in grösseren Unternehmen einen der oberen drei Teilbereiche. Denn die Berufsprüfung kann in einer dieser drei Fachrichtungen Lager, Produktion oder Distribution absolviert werden. In jedem Fall unterstützen sie ihr Unternehmen in Fragen Logistik. Sie tragen dazu bei, dass die richtigen Güter zum besten Zeitpunkt in der richtigen Menge und Qualität am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Was macht ein Logistiker, um diese Logistikziele zu erreichen? Den Logistikprozess beherrschen die Logistiker von der Annahme bis zur Zustellung der Güter. In kleineren Unternehmen übernimmt der Logistikfachmann die Verantwortung für alle Logistikbereiche. Was macht ein Logistiker in den verschiedenen Vertiefungsrichtungen Lager, Produktion oder Distribution? In der Lagerlogistik steht die Planung und Organisation der Warenannahme, Warenidentifikation und Einlagerung im Zentrum. In der Produktionslogistik sind die Organisation der Materialflüsse, Produktionsprozesse, Termine, Kapazitäten, Inbetriebnahmen und deren Integration in den Gesamtlogistikprozess zentral. Bei der Distributionslogistik geht es insbesondere um die Planung und Optimierung der Verteilprozesse der Güter an die Kunden, Individualisierung der Kundenwünsche und Verstärkung der Wettbewerbsorientierung. Erfahren Sie hier mehr zu den Karriere-Möglichkeiten im Logistik-Bereich und auf die Frage „Was macht ein Logistiker?“:

 

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Was ist Logistik?

Logistik steht für die Planung, Steuerung und das Kontrollieren des materiellen und immateriellen Warenstroms innerhalb eines Unternehmens. Dies beinhaltet auch die partnerschaftlichen Unternehmen zwischen Lieferanten und Endkunden. Was ist Logistik und welche Ziele werden damit verfolgt? Die Materialversorgung im Rahmen der Logistik baut auf die 6 R’s, die deren Ziele beschreiben:

  • Richtige Ware, zum
  • Richtigen Zeitpunkt, in der
  • Richtigen Zusammensetzung und der
  • Richtigen Qualität zum
  • Richtigen Preis, am
  • Richtigen Ort

Was ist Logistik und wie entwickelt es sich?

Die heutige vernetzte und globale Ausrichtung der Materialwirtschaft ist der Grundgedanke der sogenannten Liefer- und Versorgungskette (Supply Chain). Bei der prozessorientierte Materialwirtschaft, die von der Nachfrage bis hin zur Produktion und Logistik die gesamte Beschaffungskette abgedeckt. Für eine gute Abstimmung ist ein standardisiertes Informationsmanagement. Die Materialflüsse unterliegen einem stetigen Wandel. Auftragsabwicklungen passen sich den Bedürfnissen der Kunden und technischen Weiterentwicklungen an. Produktion und Lieferung erfolgen immer häufiger Just-in-Time. In einer Logistikweiterbildung erhalten Sie eine detaillierte Antwort auf die Frage «Was ist Logistik?».

Was ist ein Logistiker – wie sieht das Berufsbild Logistiker aus?

Logistiker haben in der Welt des globalen Handels einen hohen Stellenwert. Der Logistikprozess beinhaltet von der Rohstoffbeschaffung, Verarbeitung, Einlagerung, Zustellung und Entsorgung. Ein Logistiker ist für einen Teilprozess der verschiedenen Prozesse der Lieferkette zuständig. Der Supply Chain Manager kümmert sich hingegen um alle Prozesse. Was ist ein Logistiker nun und worum kümmert er sich? Der Logistiker sorgt in seinem Teilprozess für den reibungslosen Ablauf und stetige Optimierung des Prozesses. Sie stellen sicher, dass keine Probleme oder Verzögerungen durch Stillstände entstehen, die zu grossen finanziellen Folgen für das Unternehmen führen. Typische Aufgaben gemäss Berufsbild Logistiker sind – diese geben Antwort auf die Frage „Was ist ein Logistiker und was macht er?“:

  • Weiterentwicklung der Produktionsprozesse
  • Kontrolle und Qualitätssicherung
  • Auswahl und Betreuung von Zulieferern und Dienstleistern
  • Sicherstellen eines effizienten und pünktlichen Warentransportes
  • Kostenkontrolle
  • Optimierung von Verpackungen
  • Management des Entsorgungssystems

Logistiker können Sie durch eine entsprechende Weiterbildung auch als Quereinsteiger oder Umsteiger werden.

 

>> Hier finden Sie Erfolgsstorys von Logistikern

 

Wie erlange ich das notwendige Logistik-Wissen?

Je nach beruflicher Vorbildung können Sie eine passende Weiterbildung absolvieren, um sich Logistik-Wissen anzueignen:

  • Ohne Abschluss: kann die Logistik Assistent Weiterbildung oder eine in Logistik-Management absolviert werden und als Sachbearbeiter Logistik tätig sein – gutes mathematisches Können, Deutschkenntnisse und Office-Alltagskenntnisse sind sinnvoll
  • EFZ – idealerweise im Berufsfeld, Prüfung «Sur Dossier»: Weiterbildung zum Techniker HF Unternehmensprozesse mit Vertiefung Logistik zur Übernahme Fach- und Führungsaufgaben als Team- oder Abteilungsleiter in allen Logistikbereichen.
  • EFZ-Abschluss mit drei Jahren Logistik-Berufspraxis: kann die Weiterbildung zum Logistikfachmann mit eidg. Fachausweis durch die Berufsprüfung machen, die eine Führungsaufgabe in der Logistik als Teamleiter Logistik in den Fachbereichen Produktion, Lager und Distribution anstreben
  • EFZ-Abschluss mit fünf Jahren Berufspraxis in zwei der fünf Bereiche der Unternehmenslogistik: Weiterbildung zum Supply Chain Manager HFP möglich
  • Fachausweis als Logistikfachmann (anderer eidg. FA und vier Jahre Logistikberufpraxis): Mit einer Weiterbildung zum Logistiker mit eidg. Diplom durch die Höhere Fachprüfung können Sie Abteilungsleiter Lager, Versand oder Logistik werden. Oder mit der Weiterbildung zum Supply Chain Manager mit eidg. Diplom Projekt- und Teilprojetleitungsaufgaben im Rahmen eines gesamtheitlichen Wertschöpfungsprozesses übernehmen. Für beide Lehrgänge werden und jeweils Projektleitungs- oder Führungserfahrung gefordert. Alternativ ist das Nachdiplomstudium zum Logistikleiter NDS HF möglich.
  • Fachausweis als Technischer Kaufmann: Mit dem Nachdiplomstudium an einer Höheren Fachschule zum dipl. Logistikleiter NDS HF können Sie im nationalen und internationalen Warentransport tätig sein.
  • Diplom (z.B. Technik): Weiterbildung zum Logistikleiter NDS HF mit eidg. anerkannten Diplom
  • HF-Abschluss: CAS, DAS oder MAS in Logistik-Management oder Supply Chain Management an Fachhochschulen

 

Mit diesen Angaben über die Voraussetzungen für die einzelnen Weiterbildungen sowie beruflichen Ziele können Sie Ihre Logistiker-Karriere gezielt planen und Stück für Stück aufbauen. Hier können Sie Informationsunterlagen zu den Ausbildungsangeboten vom führenden Anbieter der Logistik-Ausbildung GS1 für den Logistikfachmann (BP), Logistikleiter (HFP) und Supply-Chain-Manager (HFP) anfordern:

 

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Was macht ein Logistiker aus, welche Fähigkeiten braucht es für eine gute Logistiker-Tätigkeit?

Folgende Fähigkeiten sind für eine gute Logistiker-Tätigkeit wichtig. Erfahren Sie hier mehr zu «Was macht ein Logistiker aus?»:

  • Organisationstalent
  • Affinität für Zahlen
  • Kommunikationsgeschick
  • Führungsqualitäten
  • Kreativität
  • Flexibilität
  • Logisches und analytisches Denken
  • Sehr gute Excel-Kenntnisse
  • Technisches Verständnis
  • Eigeninitiative

 

Wer über diese Skills verfügt, kann Teil der boomenden Logistikbranche werden. Schaffen Sie sich durch die passende Logistik-Weiterbildung neue berufliche Möglichkeiten und gute Verdienstoptionen.


 

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